DRK > Hauptmenü > Aktuelles > Aktuelles
Hunderte Helfer proben den Ernstfall

Hunderte Helfer proben den Ernstfall

An der Großübung im Schnellbahntunnel im Westerwald wollten sich in der Nacht zum Sonntag mehr als 500 Helfer von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei beteiligen. Laut Katastrophenszenario ist der Schnellzug mit etwa 260 Personen besetzt, mehr als 20 davon sind verletzt. 

Aufgabe der Hilfskräfte war es bei der Übung, die Verletzten zu retten und zu versorgen. Außerdem galt es sicherzustellen, dass diejenigen, die den Tunnel selbst verlassen können, von den Helfern betreut werden. Die mehrstündige Übung sollte gegen Mitternacht beginnen. Die Bewertung seitens der Einsatzleitung steht noch aus.

Übung hätte schon 2014 stattfinden sollen

Nach Angaben der Neuwieder Kreisverwaltung muss an der ICE-Strecke alle drei Jahre eine Tunnelübung durchgeführt werden. Die jetzige Übung sollte bereits im vergangenen Jahr stattfinden, musste aber verschoben werden.

Weitere Großübung in der Pfalz

In der Pfalz wurde der Ernstfall bereits am Samstagnachmittag geprobt: Mehr als 500 Mitarbeiter verschiedener Rettungskräfte waren bei einer Katastrophenschutzübung in der Nähe von Grünstadt (Kreis Bad Dürkheim) im Einsatz. Nach Angaben des Kreises handelte es sich um die größte Übung seit 30 Jahren.

Dabei wurde simuliert, dass das sozialtherapeutische Wohnheim in Quirnheim brennt und die Rettungskräfte gleichzeitig bei einen Unfall mit einem Gefahrguttransporter helfen müssen. Während der Übung war die Kreisstraße zwischen Ebertsheim und Quirnheim gesperrt.

SWR Online, Samstag, 25. Oktober 2015

Zurück