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Katastrophenschutz

Täglich sehen oder hören Sie den Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn durch die Stadt fährt, um möglichst schnell vor Ort Hilfe zu leisten.
Der Rettungsdienst kann aber schnell an Kapazitätsgrenzen stoßen, wenn Ereignisse eintreten, die über das "Normale" hinausgehen, zum Beispiel ein Zugunglück, ein Brand in einer Schule oder in einem Altenheim.

Immer dann wenn viele Menschen betroffen sind, werden sogenannte Schnelleinsatzgruppen (SEG) alarmiert. Hierbei handelt es sich um ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in den verschiedenen Modulen der Schnelleinsatzgruppen des Landkreises organisiert sind:

  • SEG Sanitätsdienst
  • SEG Betreuung
  • SEG Verpflegung
  • Modul Führung
  • Kreisauskunftsbüro 

Sie haben eine entsprechende Ausbildung erhalten und werden nun in Ihrem Spezialgebiet eingesetzt.

Auch viele der Helferinnen und Helfer des Ortsvereins Neuwied wirken in den verschiedenen Gruppen mit, insbesondere in den Modulen SEG Sanitätsdienst und der SEG Verpflegung.

Die SEG Verpflegung konnte bereits bei vielen Veranstaltungen beweisen, dass sie in der Lage ist eine große Anzahl von Menschen mit Essen zu versorgen. Mittlerweile ist ihr Bekanntheitsgrad auch über die Kreisgrenzen hinaus gewachsen, was man daran sieht, dass sie regelmäßig für die Verpflegung der Einsatzkräfte bei der Nature One angefordert wird oder sich beim Bikertreffen im Westerwald darum kümmern, dass alle satt werden.

Der wohl bekannteste Realeinsatz war die Hochwasserkatastrophe in Magdeburg im Jahr 2002, wo SEG-Helfer über mehrere Tage hinweg Tausende von Einsatzkräften verpflegt haben.

Wenn auch Sie Interesse haben, in einer SEG mitzuwirken, dann gibt es zwei Dinge, die Sie tun müssen:

1. Aktives Mitglied im DRK werden,

2. Die Bereitschaft haben sich auf die Aufgabe vorzubereiten und die erforderlichen Lehrgänge zu besuchen und dann kann es losgehen.